Die Woche hat einfach zu wenig Tage. Auf die montone Abfolge konturloser
Werktage, an denen Körperkontakt klein geschrieben wird (außer bei
Frischverliebten), folgt völlig
ansatzlos das Wochenende. Und dann ist er da. Der Sonntag, der Tag an dem
Männer wieder zu Kindern werden, anderen "Kind gewordenen Männern" nachlaufen
und diesen das Fähnchen wegnehmen wollen.
Kinder wollen es natürlich
ihren Helden im TV nachmachen und scheinbar war gestern wieder
WWF (World Wrestling Federation), Schaulaufen der Eispaare und
Kriegsberichtserstattung aus Afghanistan angesagt. Die Umsetzung
schaut dann wie folgt aus:
"TomTom" M. sagt eine Battle-Royal* an und fegt wie eine Tomcat auf den
Weg nach ToraBora zwischen zwei Gegnern durch. Dabei
macht er aber die Rechnung ohne der gleichzeitig abgefeuerten Stinger in
Form von "Flip" U. welche auf Kollissionskurs mit der Tomcat geht.
Und nachdem ein physikalisches Gesetz aussagt, das
zwei Körper zur selben Zeit nicht den selben Raum einnehmen können, kommt
was kommen muß.
Die beiden Kontrahenten fliegen wie Eiskunstläuferinnen
im Paartanz durch die Luft, stehen den Sprung aber nicht und landen mit
schmerzverzerrtem Gesicht (einer glaubt sogar seine Milz ausspucken zu
müssen) am Eis aka** Hallenboden. Und nachdem der Punkterichter (Bild links)
auch noch nachweislich parteiisch die Noten vergibt gibt es am Ende
für beide die Goldmedaille.
Und das sage nocheinmal einer das die Härte nur durch Spinning
ins Spiel kommt...
* ein Kampf mit mehr als einem Gegner
** gemeint ist


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