Freitag, 30. Dezember 2011

[20020825] - Wir sind ja nicht am Heumarkt, oder?

Oft dauert es lange, aber irgendwann kommt die Wahrheit an den Tag. In "Der Presse" entdeckten wir eine erschöpfende Sportanalyse (hier der Link der aber nicht mehr verfügbar ist) von Josef M., dem Seher der Seher, den Weisen der Weisen.

In seiner tiefschürfenden Untersuchung deckt er auf worum es uns wirklich geht. Nämlich endlich eine Sportart gefunden zu haben in der wir durch bloßes Herumlaufen am Feld, natürlich ohne Feindberührung, uns zum Weltmeister krönen können. Dazu das ganze noch nachdem die Amerikaner und Kanadier ferngeblieben sind. Ergo, in einer Sportart wo die wirklich Großen gefehlt haben.

Was ist das alles gegen einen Sieg unserer Fußballnationalmannschaft, gegen Andorra oder dem Vatikan, der maximal hochgelobt wird und der manifestiert das Österreichs Fußballer zu den Besten der Welt zählen. Die Ramblocks würden Herrn M. gerne zu einem Spiel einladen. Nein, natürlich nicht nur zum Zuschauen, zum mitspielen natürlich.

Nachdem es keine Feindberührung in diesem LostHero-Sport gibt bekommt der Herr Sportredakteur einen Gürtel mit Fähnchen umgeschnallt und darf sich mit den Feiglingen im Herumlaufen messen. Blöd wäre es nur wenn er dabei nicht in der gleichen Unit wie Spaceranger "Buzz Lightyear" S. und seiner Bloodhound Gang spielt.

Denn dann könnte es vorkommen, dass er einen Bodycheck abbekommt obwohl er nicht am Eis steht, weiters könnte er einen Headbutt vom "Mao" T. ergattern obwohl er sich nicht am Heumarkt befindet. Über die obligatorischen Unterarmwischer von "Scratchy" G., die "Goofy" G. mit Ellbogenchecks und Fluchanfällen bekämpft, sehen wir hinweg. "Roadrunner" W. könnte ihm aber auch die Brille von der Nase ballern oder "Tarzan" R. zeigt ihm den sterbenden Albaner.

Und wenn es ganz schlimm kommt blendet ihm "Bad Moon" M. in einer Mooning-Session obwohl er nicht der Kurier des Zaren ist. Das Raimund Harmstorffsche Schicksal würde vielleicht nicht einmal so schlecht sein, würde der gesonnene Presseleser dadurch zumindest temporär von weiteren Schrottartikeln verschont bleiben.

In diesem Sinne gilt dieses als Einladung.

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