Duelle, die die Welt bewegten: Carl Lewis gegen Ben Johnson (Laufen); Muhammad Ali gegen Joe Frazier (Boxen); Billy the Kid gegen Pat Garrett (Schießen). Heute war es zwar keines das weltbewegend war, aber eines das es bei jedem Turnier im Finale gibt. Ramblocks gegen Indians oder anders ausgedrückt, Wiener Gemütlickeit gegen Schweizer Präzisionsuhrwerk.
Und wie immer ging das Präzisionsuhrwerk als Sieger vom Platz. Das Ergebnis von 40:12 täuscht aber und hätte, mit ein wenig Glück für Rot, durchaus anders lauten können. Aber nachdem das Glück ein Vogerl ist das vom Wind verweht wurde, die Pille nun mal nicht Rund ist und nicht in das Eckige gehört und die Schiedsrichter auch nur Menschen sind hatten die Jungs von "real Coach" F. wieder einmal das Nachsehen.
Bemerkenswert aber die Tatsache, dass die Roten vier Neulinge und weniger arrevierte Oldies zum Einsatz brachten. Damit ist wohl die selbstauferlegte Parole "alles mit a bissal weniger ernst" kein Lippenbekenntnis mehr. Ein Oldie der seine Chance nutzte um sich für höheres zu empfehlen war "Zauberlehrling" R (Bild). Bisher scheinbar mit den Gedanken nie beim Spiel, schien es als ob ihm jetzt der Knopf aufgegangen sei. Mancher schon scheinbar sichere Catch wurde noch von den Fingerspitzen des Juniors vereitelt und manche seiner Flagattacks ließen schon an Zauberei glauben.
Im Ramblocksangriff gab es eher Schonkost gespickt mit ein paar Leckerbissen. Das Schmankerl schlechthin sicher der Touchdown zum 34:6 gegen die Dragons. Ein Slalomlauf von der eigenen 5-Yardlinie durch die verdutze Dragonsabwehr von "Buzz Lightyear" S. Der Spaceranger, der sich jeden Morgen wegen Rückenbeschwerden aus dem Bett fallen lässt, verzückte seine Spießgesellen mit Hüftbewegungen wie man sonst nur vom Lambada kennt.
Ergebnisse: Ramblocks vs. Constables 26:6, Ramblocks vs. Dragons 53:6, Ramblocks vs. Indians 12:40
[Original erschien am: 1. Mai 2003]


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